Das neue Bundesprogramm löst ab dem 1. Januar 2015 die bisherigen Bundesprogramme „TOLERANZ FÖRDERN – KOMPETENZ STÄRKEN“ und "Initiative Demokratie Stärken" ab.
Es startet mit einer jährlichen Fördersumme von 104,5 Millionen Euro. Das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend investiert damit besonders in die Prävention von Rechtsextremismus, Rassismus und politisch motivierter Gewalt. Zur Verbesserung der Planungssicherheit sind alle Strukturförderungen, Projekte und Maßnahmen mit einer Laufzeit von bis zu fünf Jahren geplant.
Für 2018 stellt das Bundesministerium der Verbandsgemeinde Höhr-Grenzhausen 19.000 € und die Verbandsgemeinde 5000 € für einen Aktions- und Initiativfonds zur Verfügung, aus dem konkrete Einzelmaßnahmen finanziert werden können. Hierbei kann es sich beispielsweise um ein Demokratiefest, eine Plakataktion oder aber auch um Lehr- und Informationsmaterialien handeln.
Über die zu verwirklichenden Einzelmaßnahmen entscheidet ein Begleitausschuss, der neben Vertreterinnen und Vertretern aus möglichst allen relevanten Ressorts der kommunalen Verwaltung und anderer staatlicher Institutionen mehrheitlich mit lokalen bzw. regionalen Handlungsträgern aus der Zivilgesellschaft besetzt wird. Der Begleitausschuss fungiert als strategisch handelndes, zentrales Gremium bei der Umsetzung der lokalen „Partnerschaft für Demokratie“.
Zur fachlich-inhaltlichen Koordinierung der Einzelmaßnahmen wurde eine Koordinierungs- und Fachstelle eingerichtet, die beim Projekt Arbeit und Lernen e.V. angesiedelt ist. Sie ist für die Steuerung der Umsetzung der lokalen „Partnerschaft für Demokratie“ zuständig, fungiert als Ansprechpartner und trägt zur Bekanntmachung der vor Ort geleisteten Maßnahmen bei.
Für Maßnahmen zur Partizipation, Vernetzung und Öffentlichkeitsarbeit werden der Verbandsgemeinde gesondert 10000 €  zur Verfügung gestellt. Durch geeignete Maßnahmen soll hiermit die Arbeit der „Partnerschaft für Demokratie“ einer breiten Öffentlichkeit bekannt gemacht und für eine Mitwirkung geworben werden. Im Rahmen der angestrebten Vernetzung sollen zudem zivilgesellschaftliche Akteure im Themenfeld aus der Region an der Entwicklung und Fortschreibung der „Partnerschaft für Demokratie“ aktiv beteiligt werden. Hierzu findet unter anderem zwei Mal pro Jahr eine lokale Demokratiekonferenz statt, zu der alle relevanten zivilgesellschaftlichen Akteure, entsprechende Einrichtungen und Verantwortliche aus Politik und Verwaltung eingeladen werden, um partizipativ den Stand, die Ziele und die Ausrichtung der weiteren Arbeit in der Partnerschaft für Demokratie zu reflektieren und zu bestimmen.
Zur Stärkung der Beteiligung von jungen Menschen an den „Partnerschaften für Demokratie“ werden darüber hinaus Jugendforen eingerichtet, die von Jugendlichen selbst organisiert und geleitet werden. Zur Umsetzung eigener Maßnahmen werden den Jugendforen gesondert 6000 € bereitgestellt.
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 Ihr Ansprechpartner:

Stefan

Stefan Wolfram / externe Koordinierungs- und Fachstelle

Hermann-Geisen-Str. 44
56203 Höhr-Grenzhausen
Tel.: 02624 / 950454
Fax: 02624 / 945863
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