Projekt Arbeit und Lernen (P.A.u.L. e.V.) verabschiedet Ein-Euro-Jobber
In der Zeit von Januar 2005 bis Dezember 2010 führte P.A.u.L. e.V. die sogenannte Maßnahme „Arbeitsgelegenheiten mit Mehraufwandsentschädigung“ durch. Diese, auch als „Ein-Euro-Jobs“ bezeichneten Tätigkeiten, wurden im Rahmen der Hartz IV-Gesetzgebung mit finanzieller Unterstützung der Arge Westerwald und des Europäischen Sozialfonds (ESF) durchgeführt. Zielgruppe der Maßnahme waren langzeitarbeitslose und sozial benachteiligte Menschen, denen dadurch eine Chance auf eine reguläre Beschäftigung eröffnet wurde.
So waren durchgehend mindestens 36 TeilnehmerInnen verschiedenen Alters in den Verbandsgemeinden Höhr-Grenzhausen und Ransbach-Baumbach an kooperierende soziale Einrichtungen vermittelt, wo zusätzliche und gemeinnützige Arbeiten verrichtet wurden. Die Erfahrungen haben gezeigt, dass über eine sinngebende und regelmäßige Beschäftigung die Arbeitsfähigkeit entweder erhalten oder wiedererlangt werden konnte, wobei nicht zuletzt auch die aktive Teilhabe der Arbeitslosen am gesellschaftlichen Miteinander eine Rolle gespielt hat. Die gemeinnützige Arbeit wurde von den TeilnehmerInnen überdies als Gegenleistung zum Bezug von Arbeitslosengeld verstanden. Neben dem gemeinnützige Einsatz wurden die TeilnehmerInnen durch P.A.u.L. e.V. sozialpädagogisch betreut und unterstützt. Die generelle Zielsetzung war stets Vermittlungshemmnisse bei den arbeitslosen TeilnehmerInnen abzubauen, deren persönliche Fähigkeiten zu stärken und zu erweitern, sowie grundsätzlich eine stabile Tagesstruktur zu ermöglichen, damit letztlich eine Integration in den ersten Arbeitsmarkt stattfinden kann.
Ab dem Jahr 2011 stehen P.A.u.L. e.V. keine öffentlichen Mittel mehr für die Durchführung dieser erfolgreichen Maßnahmenvariante zur Verfügung.
Reparatur der Schutzhütten

Wanderweg Rembser Hof



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